Der Hafen Travemünde

Besucher der Hansestadt Lübeck, die sich einem Touristen-Guide anvertrauen oder an einer Stadtrundfahrt teilnehmen, werden früher oder später im Ostseehafen Travemünde Eindrücke von den Vorzügen der Stadt sammeln. Travemünde ist der östlichste Stadtteil Lübecks und etwa 17km vom Zentrum entfernt. Nicht motorisierte Besucher können die Stecke schnell mit der Lübecker Straßenbahn zurücklegen. Der größte deutsche Ostseehafen hat vor allem als Fährhafen eine Bedeutung und verbindet über die Fährlinien alle Ostseemetropolen. Der Nordlandkai hat eine besondere wirtschaftliche Bedeutung als Umschlaghafen für Neuwagen und Produkte für die Papierindustrie. Auch auf dem Konstinkai und dem Seelandkai können sich Besucher aus ersten Hand einen Eindruck von der Atmosphäre eines lebendigen Hafenalltags verschaffen. Wer seine Eindrücke erst einmal eine Weile sacken lassen möchte, ist im Ostseebad Travemünde genau am richtigen Ort. Der Ort Travemünde wurde aus militärischen Gründen der Stadt Lübeck angeschlossen, um die mit großen Werten beladenen Handelsschiffe der Hanse zu schützen. Heute verführen die langgezogenen Sandstrände jedes Jahr Tausende Besucher zu einem lässigen Aufenthalt an der Ostseeküste. Die Norder Mole und der im 13. Jahrhundert errichtete Leuchtturm Travemünde sind maritime Symbole, die einen Teil der charakteristischen Hafenatmosphäre ausmachen. Wer einen Blick in die Zukunft werfen möchte, kann sich von den beginnenden Bauarbeiten der Fehmarnbelt-Brücke inspirieren lassen, die ab 2018 die deutsche Ostseeküste mit Dänemark verbinden wird.